Die Hosts Imke und Kerstin, Gründerin der Københavnistas, stellen sich vor.

Shownotes

Die Gründerin der Københavnistas, Kerstin stellt sich vor und spricht mit Imke, ihrer strategischen Partnerin.

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00:00:05: Herzlich willkommen bei Dazwischen Ankommen,

00:00:08: dem

00:00:08: Københavnistas Podcast.

00:00:10: Was bedeutet es eigentlich in einem neuen Land anzukommen?

00:00:14: Und wann ist man überhaupt angekommen?

00:00:17: Hier erlebt ihr Geschichten von Aufbruch und neuem Zuhause, von Mut auch Zweifeln und Zugehörigkeit – und von all dem

00:00:25: was dazwischem passiert!

00:00:27: Persönlich, ehrlich und mitten aus den Leben deutschsprachiger Frauen hier im Kopenhagen.

00:00:33: Ich bin Imke und hoste diesen Podcast gemeinsam mit Kerstin, der Gründerin der Københavnistas.

00:00:40: In jeder Folge begegnen wir einer Frau und ihrer ganz eigenen Geschichte vom Leben und Ankommen hier in Dänemark.

00:00:46: Schön, dass

00:00:46: du dabei bist!

00:00:53: Herzlich willkommen.

00:00:55: Ich sitze hier mit der wundervollen Imke in Amager und wir probieren heute mal was ganz Neues aus und zwar nehmen wir einen Podcast auf.

00:01:04: Warum machen wir das denn eigentlich Imke?

00:01:10: Ich bin eines morgens wach geworden und hab gedacht, ich wollte schon immer mal einen Podcast machen.

00:01:16: Und gemischt hat sich das mit dem Gefühl - es gibt hier eine Gruppe darüber.

00:01:23: sehen wir gleich noch ein bisschen mehr oder ein Netzwerk -

00:01:25: und ich habe immer so das Gefühl eigentlich möchte ich alle möglichst bald und intensiver kennenlernen.

00:01:34: Wir haben auch wunderbare Treffen Veranstaltungen die ganz spannend sind, aber da fehlt immer so ein bisschen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen.

00:01:43: Und es gibt aber so viele spannende Menschen und dann habe ich gedacht, diese Geschichten müssen die Menschen voneinander wissen und vielleicht gibt es noch viel mehr Menschen, die sich dafür interessieren.

00:01:55: Wollen wir sie nicht einfach mal fragen, uns mal mit ihnen unterhalten und uns ihre Geschichte

00:02:00: erzählen lassen.

00:02:00: Ja super!

00:02:02: Genau das machen wir heute und fangen heute mal an und jetzt fangen wir natürlich auch erstmal bei uns an.

00:02:08: Jetzt stelle dich doch mal nochmal kurz vor Imke.

00:02:11: Stelle dich kurz vor, ja.

00:02:14: Ja wer bin ich?

00:02:15: Und "Stelle Dich kurz vor"...

00:02:16: dazu hatten wir gerade eine Veranstaltung.

00:02:18: Das geht

00:02:19: nicht zuerst darum zu erzählen was meine Berufung ist, was mein Beruf ist.

00:02:24: Also, wer bin ich gerade?

00:02:24: Ich bin hier in Kopenhagen gerade und habe gerade Zeit und bin gerade mit ganz viel Anfängergeist unterwegs und gucke in alle verschiedenen Ecken versuche, neue Dinge auszuprobieren,

00:02:41: neue Menschen kennenzulernen und in einem Alter von fast fünfundfünfzig mal herauszufinden,

00:02:48: habe ich eigentlich das schon alles gemacht, was ich gerne machen möchte oder gibt es da noch ein bisschen was?

00:02:52: Sehr spannend!

00:02:53: Das

00:02:53: finde ich halt hier sehr spannend in Copenhagen weil es gibt so viele Möglichkeiten.

00:02:58: Ich komme sonst in Norddeutschland aus nem kleinen Dorf - was auch etwas für sich hat.

00:03:03: Es ist viel Natur um uns herum.

00:03:05: Es is am Wasser. - Aber hier bin ich

00:03:08: sehr inspiriert.

00:03:08: Ja, sehr schön!

00:03:11: Und was ist deine Verbindung zu Kopenhagen?

00:03:14: Eigentlich sind es meine Söhne.

00:03:15: Also momentan sind's meine Söhne die hier leben. Ich habe vier Söhnen und die drei Ältesten, die leben inzwischen hier, die sind nach der Schule hergekommen.

00:03:24: Wow!

00:03:25: Und ich glaube sie gehen auch nicht mehr zurück.

00:03:28: Ja!

00:03:29: Kann

00:03:30: ich verstehen, dass sie hier sind.

00:03:32: das hat natürlich ein bisschen was damit zu tun, wir schon lange uns verbunden für mit denen marken.

00:03:39: Vielleicht erzählst du erst nochmal, wer bist du?

00:03:42: Warum bist du hier?

00:03:44: Ja sehr gerne.

00:03:45: Also mein Name ist Kerstin und ich bin jetzt schon seit fünfzehn Jahren hier in Kopenhagen.

00:03:49: Und ja, ich glaube wenn man mich so kennt von unserem Københavnistas Netzwerk und auch sonst in Kopenhagen würden glaube ich viele sagen, dass sich einfach gerne Menschen verbinde und zusammenbringen und einfach Möglichkeiten entstehen lassen.

00:04:04: Was man dann mit den Möglichkeiten macht ist dann irgendwie jedem selbst überlassen und wie intensiv man das nutzt oder nicht.

00:04:10: aber ich stelle irgendwie gern einfach Verbindungen her, wenn zwei Menschen irgendwie so auf der Suche nach dem gleichen Sinn, dass man sich dann lieber zusammentut.

00:04:19: Weil ich einfach wirklich der Überzeugung bin, dass es immer einfacher ist, wenn man sich zusammen tut wie wenn man alles allein durchstehen soll.

00:04:27: und ja einfach basierend auf meiner eigenen Erfahrung mit Kopenhagen und auch die Erfahrung mit speziell der Jobsuche – das alle meine Jobs, die ich bisher hatte eigentlich immer über irgendeinen Netzwerk oder eine Bekanntschaft entstanden sind.

00:04:42: Ich glaube auch da, dass man umso mehr man sich zusammentut und so stärker wird.

00:04:48: Und umso einfacher hat es dann irgendwie auch...

00:04:52: Erzähl noch mal kurz!

00:04:53: Seit fünfzehn Jahren bist du hier?

00:04:55: Wie kam das?

00:04:56: Wolltest du nach Kopenhagen?

00:04:57: Nein ich wollte nie nach Kopenhagen.

00:04:59: also das war alles ein Riesenzufall.

00:05:01: und zwar muss ich dann eigentlich eine ziemliche Zeitreise machen ins Jahr zweitausendundvier zurück.

00:05:07: Da hatte ich gerade mein Abi eigentlich gemacht in dem Sommer und habe plötzlich einen Anruf morgens um Acht bekommen, dass ich eine Reise gewonnen hab bei einem Wettbewerb.

00:05:19: Und die sagt am Telefon zu mir sie haben eine Reise für zwei Personen also Flugflüge und Hotelaufenthalt auf Fraser Island gewonnen.

00:05:27: Ich dachte so: Schön danke!

00:05:29: Ich weiß nur noch nicht genau wo Fraser Island ist.

00:05:34: Dann hat sich herausgestellt, dass es in Australien ist, eine sehr schöne Insel Und das hört sich jetzt noch ein bisschen nach einem Umweg an, warum ich von Australien erzähle und eigentlich über ... Warum ich dann eigentlich in Dänemark bin.

00:05:47: Aber so hat es eigentlich alles angefangen!

00:05:49: Als ich dann in Australien stand, ich stand am Sidney-Opera-Haus und mir war klar... Ich muss hier unbedingt nochmal hin und ich muss hier längere Zeit verbringen, weil's einfach wirklich eine der schönsten Städte der Welt ist.

00:05:59: Das hat mich einfach komplett fasziniert damals.

00:06:02: Dann habe ich dort mein Master gemacht.

00:06:04: Ich hatte einen Work and Travel Jahr und hab dann insgesamt fast drei Jahre dort verbracht.

00:06:10: Und in dieser Zeit, als ich mein Master-Abschluss dort gemacht habe, habe ich unendlich viele Dänen kennengelernt.

00:06:17: Es war aufgrund von einem Austauschprogramm mit der Copenhagen Business School hier in Kopenhagen und eben dem Macquarie University in Sydney.

00:06:27: Da bin ich da einfach in so einer Gruppe von Dänen gelandet.

00:06:30: Von einem Tag auf den anderen waren wir einfach super viel zusammen, haben viel unternommen und sind ein bisschen in einem Zusammenkreis.

00:06:35: Und teilweise im Zusammen gewohnt usw.

00:06:38: So entstand es eigentlich erst.

00:06:40: Da war das zum ersten Mal, dass ich überhaupt so Berührungen mit Dänen hatte.

00:06:46: Kulturell

00:06:46: vielleicht schon?

00:06:47: Ja.

00:06:47: Das

00:06:48: könnte schon ein bisschen damit zusammenhängen... Also das ist ja was, was ... Was man langläufig auch sagt, dass es in viel Gemeinschaft hier geht.

00:06:55: Man macht Dinge zusammen?

00:06:56: Ja das kann gut sein!

00:06:57: Das war schon immer so, obwohl die sich ja eigentlich nicht kannten.

00:07:02: Die haben sich alle erst dort kennengelernt und da war ein ziemlich schneller Zusammenhalt.

00:07:07: Man hat irgendwie auch gemerkt, dass sie auch ziemlich schnell lojal gegenüber waren was mir damals wahrscheinlich noch nicht so ganz aufgefallen ist aber soll im Nachhinein machen, dass alles schon zu sehen Gut aufgenommen, andererseits haben sie sich ihre dänischen Traditionen auch in Sydney weiter beibehalten was irgendwie einfach so nett war.

00:07:29: Ja und dann kam das einfach so dass ich mit meinem Master fertig war und musste einen Job finden und war damals noch jung und ungebunden und dachte ich probiere es jetzt einfach... Ich habe es in Australien probiert, ich hab's in Deutschland probiert und ich hatte eben auch Bewerbung nach Copenhagen geschickt Weil da ein Mädchen damals auch war, die schon in der gleichen Branche hier gearbeitet hat.

00:07:54: Und dann hat es einfach geklappt und ich habe am schnellsten das Jobangebot bekommen.

00:08:00: Was damals super überraschend war.

00:08:02: aber jetzt im Nachhinein macht das irgendwie auch total Sinn weil der dänische Arbeitsmarkt einfach sehr... Flexibler Arbeitsmarkt ist vor fünfzehn Jahren sogar noch mal mehr als es jetzt im Moment ist.

00:08:11: Ich glaube, wir stacken jetzt ein bisschen eher

00:08:13: flexibel.

00:08:14: Aber

00:08:14: damals wechselt

00:08:16: schnell den Job?

00:08:17: Ja man bekommt einen relativ schnellen Job weil man halt auch einfach aus als Firma nicht so ein hohes Risiko eingeht, weil natürlich die Leute auch relativ einfach wieder kündigen kann wenn's dann doch nicht passt und deswegen da gibt's auch ein Wort dafür das heißt Flexicurity Und deswegen ist da viel mehr Bewegung auf dem Arbeitsmarkt.

00:08:35: Also von daher nehmen die vielleicht eher, gehen die eh mal eine Chance ein oder noch eine Risiko weil sie halt wissen dass man es auch wieder rückgängig machen kann wenn's doch nicht funktioniert.

00:08:46: und ja so bin ich dann irgendwie hier gelandet und dann kam dieses klassische einen Jahr nach einem anderen.

00:08:52: damals habe ich mir eigentlich nicht so viele Gedanken gemacht wie das jetzt irgendwie in zehn fünf zehn zwanzig Jahren ist sondern einfach das einfach mal ausprobiert.

00:09:01: Ja, jetzt kann ich es mir nicht mehr anders vorstellen.

00:09:04: Jetzt bin ich so gesettelt hier und dänische Staatsbürgerin und alles ist... Ah, hast du schon?

00:09:09: ...jetzt ist einfach mein Leben hier.

00:09:10: Du hast

00:09:12: durch.

00:09:12: Ja.

00:09:12: Seit ihr alle denn….

00:09:14: Du hast eine Familie hier zwischen.

00:09:16: Deine Kinder sind glaube ich hier geboren?

00:09:18: Genau!

00:09:18: Meine Kinder sind hier geborene, die eine ist sieben, die andere ist jetzt zwanzig Monate – die sind hier geworden.

00:09:24: Und das war eigentlich auch einer der Motivationen warum ich die Staatsbürgerschaft wollte weil damit Sie sie halt einfach bekommen, weil mein Mann Australier ist.

00:09:32: Also dann bekommt man ja nicht automatisch die Staatsbürgerschaft nur, weil mal in dem Land geboren ist und man muss... Die Staatsangehörigkeit ist immer abhängig von den Eltern.

00:09:41: Und um meinen Kindern das zu... Den Weg zu ersparen, dass sie dann irgendwann mal durch den ganzen Prozess durchmüssen sich für die Staats Bürgerschaft zu bewerben Obwohl sie hier geboren sind oder ja nicht wirklich was für meine Entscheidungen können wollte ich denen es einfach abnehmen.

00:09:56: Ich habe den Prozess halt durchlebt.

00:09:58: Und ja, das ist jetzt seit einem Jahr, es ist jetzt durch...

00:10:03: ...prozess durchliebt klingt?

00:10:05: Das ist nicht ganz so einfach.

00:10:06: Ja man muss sehr viele Kriterien erfüllen!

00:10:09: Also ich meine, man muss glaubt, es war also nagelig mich jetzt nicht fest aber es waren solche Sachen.

00:10:13: mit zehn Jahren muss man mindestens hier gewesen sein und man darf keine arbeitslosen Geld oder andere Unterstützung vom Staat bekommen, dass man entweder einen Job hat oder sich selbst versorgen kann Da darf natürlich auch keine einträge, kriminelle Einträge oder sonstige irgendwas in die Richtung haben.

00:10:32: Also da wird schon drauf geachtet, wem er dann ins Land kommt und lässt und das ist ja auch ein Ordnungsohn.

00:10:39: Die haben zweimal im Jahr geht es dann zu dem Folgetingel also zum Ministerium und dann werden wirklich alle Fälle pro Person einzeln durchgegangen und dann wird halt abgestimmt ob man die Personen zulässt oder nicht.

00:10:52: Und der ganze Prozess alles in allem hat dann schon fast drei Jahre gedauert.

00:10:57: Also ich meine die Sprachschule hatte ich von Anfang noch, das war eigentlich der einfachste Teil und da muss man auch natürlich so ein Einbürgerungstest machen dafür musste ich schon auch ja drei vier Monate lernen.

00:11:09: aber das fand ich eigentlich auch ganz nett muss ich sagen Ich fand es eigentlich ganz schön Also die Dänemark-Geschichte, weil die hat man natürlich nicht gelernt so genau.

00:11:20: Weil wir natürlich die deutsche Geschichte gelernt haben als wir da aufgewachsen sind und deswegen war das eigentlich noch mal ganz schön von Anfang an von den Wikinger Zeit bis heute dann damals.

00:11:31: das nochmal so alles wirklich chronologisch hintereinander zu lernen und da noch mal ein bisschen tiefer einzutauchen.

00:11:38: Ich kann den Sinn hinter diesem Test eigentlich recht gut verstehen, ich habe auch was dabei gelernt und konnte dann weiter mitnehmen.

00:11:47: Und bist du dadurch noch

00:11:48: einmal mehr angekommen

00:11:50: oder war das eigentlich ein anderer Moment?

00:11:52: Ja also ganz ehrlich sage ich dachte... Es hat mehr mit mir gemacht, als ich es erwartet habe.

00:12:00: Ich dachte eigentlich, wie gesagt, ich mache das für meine Kinder und dann ist es so auf dem Papier so... Aber als ich da wirklich stand in den Bürgeramter oder die Bürgermeisterin mir die Staatsbürgerschaft übergeben und die Hand geschüttelt und das war natürlich auch eine Zeremonie mit anderen und so... Und das war schon sehr rührend irgendwie!

00:12:20: Wie gesagt, ein Jahr später hab' ich schon noch mal das Gefühl mehr ein Recht darauf hab hier zu sein.

00:12:27: Also ich habe das Gefühl, ich bin in dem Sinne einfach gleichgestellt.

00:12:32: Ja und du bist auch... Das war eine bewusste Entscheidung.

00:12:35: Bewusst hergekommen, hast dich damit nochmal auseinander gesetzt.

00:12:39: Gab es dann eigentlich auch mal zwischendurch im Moment wo Du gesagt hast,

00:12:42: ah

00:12:43: da ist so richtig soll ich nach Deutschland zurück?

00:12:45: Nach Australien zurück?

00:12:48: Ja die Momente gab's am Anfang vor allem schon also jetzt in den letzten würde ich mal sagen, fünf, sechs, sieben Jahren jetzt eigentlich nicht mehr.

00:12:56: Aber so die ersten paar Jahre war das schon eine ziemliche Achterbahnfahrt.

00:13:01: Weil ich mochte von Anfang an die dänische Kultur und eben diese... Ich liebe es auch wie ihre Traditionen verfolgen und dass dann im ganzen Land so die gleichen sind irgendwie und jeder ist damit dabei.

00:13:14: Also diese Stimmung auch im Büro oder so wenn halt solche speziellen Feiertage sind oder wie gesagt irgendwelche Nissezeit über Weihnachten sowie da so jeder dabei ist und das so auslebt, das finde ich super.

00:13:32: Es gibt so eine Verbundenheit mit Vertraute.

00:13:34: Man merkt irgendwie die Aufregung und die Freude und da lässt man sich schnell mal von anstecken und es ist einfach so hüggelit wie man so schön sagen würde.

00:13:43: aber es gab natürlich auch genug Momente gerade am Anfang wo man sich schon einmal irgendwie ausgeschlossen gefühlt hat oder irgendwie dachte was ich verstehe ist irgendwie einfach nicht.

00:13:51: Warum komme ich nicht durch?

00:13:52: Oder warum geht das für mich hier nicht so richtig weiter, auch so jobmäßig?

00:13:56: oder sowieso hat man öfters mal eine... ...oder ich ne Gefüge hab.

00:14:00: Ich laufe irgendwie so gegen den Mauer und habe das Gefühl gehabt alle Links-und Rechts überholen einen und man selber eben wegen dem Ausländertitel kommt vielleicht nicht ganz so weiter Und das wird man natürlich so nie rausfinden ob es das eine ist oder das andere.

00:14:16: Aber einfach... Das gab viele Jahre wo da sehr viel Kapazität verbraucht hat, um sich Gedanken darüber zu machen.

00:14:27: Bin ich das als Person?

00:14:28: Ist es meine Kultur?

00:14:29: Wegen der begrenzten Sprache ist es eben weil man halt einfach kein Däne ist oder also ganz viele Sachen wird man sich natürlich in seinem Heimatland sich unbedingt darüber Gedanken machen ob jetzt das eine oder das andere ist.

00:14:42: und Das ist gerade meine Frage.

00:14:45: Denkst du, das ist mehr so in dir?

00:14:47: Also es sind deine Gedanken

00:14:48: oder hast du

00:14:49: ganz konkrete Erlebnisse aufgehabt?

00:14:51: Wo du so sagst, dass zum Beispiel...

00:14:56: Ja also ein bisschen subtil teilweise natürlich schon.

00:15:00: Oder einmal sehr offensichtlich auch als ich die Staatsbürgerschaft bekommen habe und das meiner Kollegin erzählt hat, hat sie schon gesagt naja Kerstin aber richtig der nicht bist du deswegen trotzdem nicht Und ich meine, ich weiß was sie meint.

00:15:12: Ich war in dem Sinne auch nicht sauer weil natürlich sind da zwanzig Jahre die man in seinem eigenen Heimatland verbracht hat, die man halt hier nicht einholen kann.

00:15:22: aber ich hatte trotzdem so ein bisschen das Gefühl ouch!

00:15:25: Das trifft mich jetzt irgendwie ein bisschen mitten ins Herz, weil mehr machen kann ich halt auch nicht.

00:15:28: also ich kann nicht... Wärst du

00:15:29: das gerne so richtig

00:15:30: den?

00:15:32: Ja manchmal glaube schon es wäre ein bisschen einfacher gewesen.

00:15:36: Man kann ja auch sagen, eigentlich bereichert es dich ja, dass du sozusagen nicht nur die deutsche und ideenische, sondern auch ein Teil der australischen Kultur zumindest in deiner Familie leben kannst.

00:15:46: Verwirklichst?

00:15:48: Wie spreche ich eigentlich zuhause?

00:15:50: Ja Englisch und Deutsch meistens!

00:15:51: Ja, also die Kinder, die sprechen dann wahrscheinlich in ... Na ja.

00:15:54: Die Kleine wird vielleicht schon eine Niveau gestohlen gehen aber...

00:15:57: Ja das schon!

00:15:58: Aber sie spricht jetzt noch nicht so wirklich.

00:15:59: Also ich glaub, ja.

00:16:01: In

00:16:01: der Schule

00:16:02: und

00:16:03: da lernen die natürlich auch das Dänische auf und so, aber zu Hause dann Deutsch-und

00:16:06: Englisch.

00:16:07: Ja, hauptsächlich Deutsch.

00:16:10: Das sind demso schon, aber wir gucken natürlich auf dänisches Fernsehen oder haben dänische Freunde da oder so.

00:16:15: Es ist irgendwie ein großer Mix.

00:16:20: Meine Tochter spricht sehr konsequent mit mir Deutsch und ja, mit dem Papa Englisch.

00:16:25: Aber ich meine wenn ich mit ihr dänisch rede versteht das ist natürlich trotzdem.

00:16:28: Und dass man benutzt sich manchmal irgendwie im Ausland oder so, wenn ich eine Geheimsprache brauche dann redest du dir dänische.

00:16:34: Das finde ich

00:16:35: gut auch.

00:16:36: Eigentlich

00:16:38: ist es ja was noch mal bereichert, was ihr eigentlich mehr habt als die... die vielleicht nur in Dänemark waren

00:16:43: bisher.

00:16:44: Ja, an manchen Tagen denke ich das schon definitiv auch und ich glaube so ein bisschen tages vorm Abhängigen.

00:16:50: An manchen Tage denke ich wie schön es ist dass man das alles gleichzeitig erleben kann und auch in der glücklichen Situation ist das ich gehe genauso gerne nach Hause in meiner Heimatstadt in Deutschland wie wenn ich hier wieder zurückkomme.

00:17:02: also inzwischen ist es so dass es einfach gleich ist.

00:17:06: Ich weiß aber jetzt, meine Heimat ist einfach hier.

00:17:09: Weil es macht auf so vielen Ebenen mehr Sinn und auch weil ich das Gefühl habe nach fünfzehn Jahren, dass was man sich aufgebaut hat trägt halt zu richtig Früchte und es ist nicht mehr ein steiniger Weg.

00:17:21: Jetzt fühlt es sich irgendwie leicht an oder unbeschwert.

00:17:27: Aber natürlich gibt es dann trotzdem... Trotzdem immer noch Momente, wenn halt zu mich auf der Arbeit irgendwelche sozialen Events sind und es geht dann letztendlich nur darum mit den Kollegen auf so einer sozialen Ebene zu unterhalten.

00:17:42: Und dann weiß ich nicht warum aber ich bin immer in Firmen gelandet und in Teams gelandete wo ich immer die Einzige war, die halt einen anderen Hintergrund hatten als anderen was bestimmt für mein Dänisch gut war weil's einfach niemand anderes gab und ich einfach immer dänisch gesprochen habe.

00:17:57: und gleichzeitig ist Ja, genau das ist die Frage.

00:18:01: Bin ich die einzige, die darüber nachdenkt dass man einen anderen Hintergrund hat?

00:18:06: Gebe ich dem eigentlich mehr Gewicht als es für die andere eine Rolle spielt?

00:18:10: also das wird man wahrscheinlich so nie wirklich rausfinden können.

00:18:14: aber die Frage ist schon öfters mal da denken die jetzt genauso drüber nach wie ich.

00:18:18: und es gibt trotzdem noch ein Moment wo ich denke mein Gott ich wäre jetzt gerade so witzig auf Deutsch wenn ich das so sagen könnte.

00:18:24: aber das ich kann's auf den ich sagen habe.

00:18:27: ich kann natürlich nicht Bildlich darstellen, wie ich das jetzt könnte mit Deutsch.

00:18:31: Und da gibt es natürlich trotz allem auch wenn ich komplett fließend auf Danish bin und für den dänischen Markt arbeite und auf Dänisch Werbung mache und alles.

00:18:39: Es gibt trotzdem einfach irgendwie Einschränkungen hier und da.

00:18:43: Das kann mich immer noch immer noch frustrieren weil ich manchmal einfach denke die sind immer noch so zehn, zwanzig Prozent meine Kollegen irgendwie nicht so von mir sehen oder die ich nicht so zeigen kann, wie ich das in einem anderen Kontext kann.

00:18:56: Auch

00:18:56: nur natürliche Weise diese aus der Raus kommt.

00:18:59: Ich finde es ganz interessant um jetzt auch nochmal den Bogen zu kriegen zum Kümmhornistas weil ich das immer mal wieder höre dass Wenn wir bei den Treffen sind oder wenn wir uns inzwischen gibt es ja nicht nur die großen Events, zu denen du die Einladung versendest oder die Dior organisierst.

00:19:18: Sondern es gibt so kleine Zwischengruppen, die sich treffen werden zum Beispiel eine kleine Untergruppe auch von dem Psychologin und selbstständig im Kopenhagen sein.

00:19:27: Und was ich höre ist ganz oft – obwohl viele dabei sind, die natürlich ganz fließend auch denen sprechen

00:19:33: – dass

00:19:35: das etwas anderes ist und gerade der Humor unter sich quasi zu sein, also in derselben Sprache sich verständigen zu können.

00:19:45: Manchmal sind es vielleicht auch nur Laute oder so Gesten keine Ahnung und dass das sich anfühlt wie ein.

00:19:53: ich darf so sein wie ich bin.

00:19:55: Also vielleicht ist ja was was wir gerade wenn wir neun Umgebungen sind mit neuen Menschen zusammen wollen immer so performen oder denken wir müssen performen.

00:20:04: Ich denke, dass dafür die sich das Netzwerk auch ganz hilfreich ist für viele.

00:20:09: Auch mal so einen Moment zu erleben.

00:20:10: Ja, ich kann es sein.

00:20:14: Eben genau diese Extra-Gedanken spielt jetzt eine Rolle, daß ich in anderen Hintergrund habe.

00:20:19: Hören die das gleich an meinem Akzent?

00:20:21: Überlegen sie sich jetzt gerade wo ich denn eigentlich herkomme.

00:20:24: also diese ganzen Zwischenfragen, die fallen dann halt einfach... Da kann es dann immer noch sein, dass man sich mit einem anderen Menschen nicht versteht und ich meine das ist ja auch völlig okay.

00:20:35: Man muss sich nicht mit allen gut verstehen aber dann ist es irgendwie einfach klar... Ich muss mich da nicht überlegen, kann der oder diejenigen mich jetzt vielleicht gar nicht ganz so gut leiden weil ich Ausländerin bin?

00:20:44: Also diese Zwischenebene ist dann halt einfach nicht gegeben und das macht's manchmal natürlich ein bisschen einfacher.

00:20:51: Ja also darauf auch Zwei Dinge, ich wollte ganz kurz vielleicht noch mal auf dieses Kubernetes das eingehen für diejenigen, die es vielleicht noch nicht ganz so gut kennen.

00:21:00: Also Københavnistas ist ein Netzwerk für deutschsprachige Frauen hier in Copenhagen und ich habe das vor zwei Jahren gegründet und wirklich aus der Idee heraus dass wir uns unterstützen können und uns näher zusammenbringen und eben auch weil man weiß in Dänemark werden ja über fünfzig Prozent der Jobs durchs Netzwerk vergeben und ich habe das in meinen vier Jobs in den fünfzehn Jahren auch an eigenem Leib erfahren, dass es immer so war.

00:21:26: Dass es in irgendeiner Weise eine Verbindung zu dem neuen Arbeitgeber gab und denen haben natürlich oder hier geboren aufgewachsen, haben natürlich das Netzwerk mit in die Wiege bekommen ungefähr oder das Netzwerke von den Eltern oder halt vom Kindergarten, Schule, Studium wie auch immer.

00:21:42: Man

00:21:42: kennt sich natürlich!

00:21:43: Ich meine Kopenhagen ist klein da geht das auch ein bisschen schneller sich ebenso zu kennen.

00:21:48: Und um diesen Vorsprung in irgendeiner Weise ein bisschen aufzuholen, dachte ich naja die einzige Möglichkeit die wir haben ist dass wir uns untereinander als Deutsche näher zusammen tun und da unterstützen um das vielleicht wie gesagt speziell die Job suche so ein bisschen einfacher zu machen.

00:22:07: Also eigentlich ein Karrierenetzwerk?

00:22:09: Eigentlich war es ursprünglich mal als Karriernetzwerk gedacht und dann war wirklich die Nachfrage auch so groß.

00:22:18: Wir sind jetzt in der Gruppe mehr als dreihundertvierzig Mitglieder.

00:22:23: Dann war halt die Nachfrage schon auch da, dass man sich eben auch sozial trifft und es ist natürlich schön zu sehen, dass der Bedarf wirklich so da ist und dass das so viele davon profitieren und das das in verschiedenen Weisen einfach gerne nutzen.

00:22:38: Das heißt irgendwie wie Jobsuche oder Wohnungssuche oder Hobbys ausprobieren oder einfach nur einen Kaffee zusammen trinken, zusammen kreativ werden sich beruflich austauschen, wenn es irgendwie um eine Selbstständigkeit oder sowas geht.

00:22:49: Und die Palette ist inzwischen riesig und man kann das ja dann auch so steuern dass man selber sich überlegt, das interessiert mich jetzt und das interessert mich weniger.

00:23:00: Diese Flexibilität innerhalb der Gruppe finde ich aber total schön.

00:23:06: Jetzt sind zwischen natürlich beide Komponenten, aber mein Hauptfokus ist schon noch ein bisschen die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

00:23:14: Ja,

00:23:14: genau.

00:23:15: Da habe ich auch so verstanden als ich dazugekommen.

00:23:17: ungefähr von einem Jahr war das.

00:23:18: Mein erstes Event war ein Vortrag über AI sehr spannend und auch da haben wir schon... Sie hat es sehr interaktiv auch gestaltet.

00:23:29: und dann hab' ich auch gedacht Das war zu nem Zeitpunkt wo in Deutschland noch nicht so selbstverständlich war wie sie hier zum Beispiel schon war.

00:23:36: Und ich habe auch erlebt in den Netzwerks sind ganz viele so selbstbewusste Frauen.

00:23:41: Also diese Selbstbewusstsein hat mich tatsächlich beeindruckt

00:23:45: und

00:23:46: es war sehr lebendig in so einer Fünfer Gruppe.

00:23:49: Und das war gar nicht eine Zurückhaltung, erst

00:23:51: wenn wir anfingen

00:23:52: jetzt an zu sprechen sondern es war gerade, wir waren gleich mitten im

00:23:54: Gespräch.

00:23:56: Dann ging's weiter und wir haben seitdem Pilates zum Beispiel

00:24:00: mal gemacht.

00:24:00: was fand

00:24:01: ich auch sehr schön.

00:24:03: Jetzt gibt es demnächst mal einen Krafttraining am Geburt, also Personal Training.

00:24:09: Ich habe es nie so empfunden als reines Karrieren-Netzwerk für Menschen, die jetzt gar nicht so den Fokus darauf legen.

00:24:16: Sondern vielleicht topmäßig irgendwie?

00:24:19: Ja!

00:24:20: Wir hatten natürlich schon mal auch zum Beispiel einen Karrierecoach da.

00:24:24: Aber ich glaube gerade am Montag hatten wir eben auch ein Event zur Sichtbarkeit und das ist natürlich was dass man hauptsächlich in seinem Job anwenden kann aber natürlich genauso irgendwie auch privat oder halt eben in anderen sozialen Situationen Weil man denkt, dass man sich vielleicht auch mit denen zusammen wegen der Sprache vielleicht zurückhält.

00:24:45: Dass man dann vielleicht auch die Hürde überwindet und sich mehr zeigt.

00:24:51: Und den Mut hat sich offener zu zeigen.

00:24:53: Von daher denke ich, die meisten Events haben schon eine Komponente, die übertragbar ist auf andere Aspekte im Leben.

00:25:01: Ja, und haben wir irgendwie immer mit Entwicklung oder

00:25:05: Auslernen

00:25:06: ausprobiert.

00:25:08: Also auch mit diesen Sport-Events.

00:25:10: Ich bin zum Beispiel in einer Paddle-Gruppe.

00:25:12: Nein,

00:25:12: ja, das ist schön!

00:25:14: Angefangen... ich habe früher Martinis gespielt aber jetzt gehen wir ab und zu mal

00:25:19: hier.

00:25:19: Jetzt was Neues.

00:25:19: Dann machen wir mal

00:25:20: eine Paddle genau.

00:25:22: Da

00:25:22: finde ich irgendwie eine schöne Idee.

00:25:26: Weil gerade wenn man am Anfang immer noch alleine ist und sich nicht so richtig traut, auch zum Beispiel auf Dänisch vielleicht einen Kort zu buchen oder anzurufen.

00:25:34: Das ist ja schon am Anfang auf jeden Fall eine Hürde, kostet übernimmt.

00:25:40: Ich kann mich heute noch erinnern wie ich mein allererstes Eis auf Danish bestellt habe.

00:25:44: Und dann war ich stolz dass ich diese Sorte bekommen hab die ich auch wollte... Also das kann ich mir heute noch daran erinneren weil es ist halt einfach Ja, es ist halt einfach eine Hürde und das ist glaube ich am ehesten ne Blockade im Kopf.

00:25:56: Ich meine ich habe auch wirklich all die Jahre immer nur positives Feedback bekommen zu dem dänischen oder meiner dänische Sprache und ich glaub Dän sind dann generell auch so wie die meisten dankbar wenn man sich überhaupt probiert und sich Mühe gibt.

00:26:14: Da hab ich wirklich auch immer nur schönes gehört.

00:26:19: Ich gönne auch diesen Moment, also wenn es mir gelingt in einem Gespräch und wenn das noch ein Kaffee bestellt ist bis zum Ende Englisch

00:26:27: bleibt.

00:26:27: Ja genau.

00:26:28: Wenn man nicht

00:26:29: irgendwann zwischendurch

00:26:30: Englische wird.

00:26:31: Es

00:26:32: sind öfters

00:26:32: und da freue

00:26:33: ich mich auch sehr

00:26:34: darüber.

00:26:34: Aber ich wollte noch zwei Erfahrungen von dieser Woche kurz mit aufnehmen obwohl ich wie gesagt jetzt schon seit fünfzehn Jahren da bin.

00:26:40: aber diese Situation gibt's trotzdem immer mal wieder.

00:26:43: Also ich arbeite im Marketing und mache halt viel mit Werbung, auch Fernsehwerbung.

00:26:50: Und wir hatten unsere Werbeagentur gerade geprief gehabt vor ein paar Wochen, dass wir jetzt einen neuen Werbesport machen wollen.

00:26:58: Sie sollen bitte ein Lied nehmen des Bekanntes... Der Werbesport einfach noch mal eine andere Komponente bekommt und sie soll ne Lied auswählen, dass jeder sozusagen kennt.

00:27:10: Und wir sind eigentlich gar nicht näher drauf eingekommen und ein paar Wochen später sehen wir dann halt nochmal zum Meeting mit denen.

00:27:16: und die haben uns den Werbespot präsentiert mit drei bekannten Liedern Aber sie waren halt in Dänemark bekannt und ich meine von zwei kannte ich so ein bisschen den Namen, aber prinzipiell kannte die halt eigentlich nicht.

00:27:30: Und dann ist es natürlich... Dann gibt's immer mal so Momente wo man denkt, ja da fehlt einem halt doch ein bisschen die Geschichte dazu und meine Kollegen kannten das natürlich alle.

00:27:38: Ich mein jetzt sind auch nicht weiter schlimm, da kann man ja generell Stellung zu dem Lied nehmen ob man die Stimmung mag oder nicht.

00:27:46: Das sind die kleinen Momente vielleicht.

00:27:55: In Deutschland hätte man das jetzt wahrscheinlich gekannt, auch wenn es nicht unbedingt der eigene Musikgeschmack ist.

00:28:03: aber weil die Lieder natürlich generell in der Bevölkerung so bekannt sind, hätte man halt wahrscheinlich sofort gewusst beim ersten Ton wer das irgendwie ist und warum sie genau diese Lieder ausgewählt haben Und gleichzeitig, ein kurzer Zeit später waren.

00:28:17: wir haben eben durch diese Werbespritz oft sehr viel mit dem dänischen Fernsehcenter TV2 zu tun und haben ganz viele Meetings mit denen auch.

00:28:24: Die präsentieren dann immer die, jetzt kommen bald diese neuesten Shows im Fernsehen und mit Demo dem Operator usw.. Kenne ich zwar mehr und mehr, aber da gibt es immer mal wieder auch jemand dabei wo sich dann sagen wir haben die und die Moderatorin

00:28:41: für

00:28:42: die neue Show bekommen.

00:28:43: Und meine Kollegen dann wow!

00:28:45: Ich

00:28:46: denke erst mal okay das schätzt du dass ist jetzt was Gutes?

00:28:50: Und dann müssen wir halt entscheiden ob wir dann halt genau in der Serie mit der oder dem Moderator halt irgendwie ein Werbesport haben wollen und denkt so das ist jetzt ein bisschen schwierig das zu beurteilen.

00:29:00: Da muss ich halt jetzt auch nach rechts oder nach links gucken.

00:29:05: Nach all den Jahren und so, denen ich wie möglich irgendwie versuchen zu leben gibt es halt dann einfach immer noch... Das ist halt einfach schwierig einzuholen.

00:29:13: Und das wäre halt... Also das würden jedem anderen natürlich irgendwo in Deutschland oder wo auch immer einen

00:29:18: auch gehen.

00:29:18: Natürlich!

00:29:19: Genau.

00:29:19: Und manchmal ist es natürlich auch einfach weil man wirklich sich nicht dafür interessiert hat und die um die Show nicht gesehen hat oder sowas.

00:29:27: Ja natürlich.

00:29:29: Ich kenne das... Ganz unabhängig von denen, weil ich wenig Fernsehen habe in meiner Kindheit und meiner Jugend.

00:29:35: Ich kenne ganz viele Dinge die darauf aufbauen.

00:29:39: Jokes sozusagen.

00:29:40: Das kenne ich auch manchmal nicht.

00:29:41: Aber dann ist es so.

00:29:43: Ja eben!

00:29:44: Und das ist halt nochmal so was ich glaube man wird... Da denkt man halt noch mal irgendwie mehr darüber nach, wie man das vielleicht in dem eigenen Kontext machen würde oder weil man sich vielleicht schlecht fühlt.

00:29:54: Weil man das jetzt nicht so kennt oder nicht so beurteilen kann wie die Kollegen.

00:29:58: und da merkt man dann wieder zu Art drüber nach dass es doch diesen Unterschied ist Zwischen hier geboren.

00:30:05: Also man hat mehr Momente, wo man vielleicht sich das in Frage stellt oder wo man aufmerksam wird?

00:30:11: Ich bin vielleicht anders,

00:30:12: obwohl

00:30:13: man es vielleicht zuhause oder in dem Land, in dem man sonst eigentlich auch gewachsen ist, hätte aber... Man denkt

00:30:20: nicht so danach.

00:30:21: Ja, ich glaube da hätte man vielleicht auch eher einfach zugegeben zu allen und die kenne ich jetzt nicht woher kennt ihr denn oder so.

00:30:28: aber ich meine so in dem Kontext halte ich mich dann vielleicht eher einfach ein bisschen zurück weil man jetzt vielleicht nicht unbedingt sofort auch wenn der Chef dabei ist und sagen möchte, oh die kennt man jetzt irgendwie nicht oder so.

00:30:40: Also es ist unterschiedlich.

00:30:41: aber ich glaube mich zumindest denkt dann nochmal ein bisschen extra drüber nach in so einer Situation wie ich das vielleicht im anderen Kontext

00:30:48: tun würde.

00:30:48: Ja es ist einfach ein bisschen ein Tick Unsicherheit dabei, dass man so immer kenne nur eigentlich.

00:30:56: Und jetzt haben wir viel über solche Momente gesprochen.

00:30:59: fallen dir auch Momente ein, also besonders dänische Momente oder Beispiele für?

00:31:04: Ja das sind wirklich diese... Also überhaupt in der Arbeitswelt wahrscheinlich irgendwie am meisten.

00:31:12: Dass da einfach weniger keine so hektik ist.

00:31:18: Ich empfinde es als sehr ruhig und ich meine natürlich gibt's Perioden die intensiver sind wie andere.

00:31:26: Aber alles in allem ist da irgendwie so ein großer Respekt füreinander und einfach so einen guten Umgang miteinander, dass man über alles reden kann.

00:31:35: Und es geht trotzdem einfach weiter.

00:31:37: Also auch dieses dänische Urvertrauen was ich immer wirklich schwierig finde das anderen zu erklären die das nicht erlebt haben.

00:31:45: aber das merkt man halt dann einfach in so vielen Situationen.

00:31:48: Man geht generell eben auf im beruflichen Kontext immer erst mal vom Besten aus.

00:31:53: Also nicht, dass man jetzt denkt warum hat der oder diejenige das jetzt nicht fertig gemacht?

00:31:57: Oder nicht gut genug fertiggemacht sondern wird vielleicht eher nachgefragt was ist dann... Was war da sonst?

00:32:03: Hat die Person einfach sowieso schon zu viel zu tun oder braucht halt irgendeine Unterstützung?

00:32:08: oder so weiß ich.

00:32:09: insgesamt ist es einfach so eine schöne Umgangsweise miteinander, die ich wirklich sehr schätze.

00:32:17: Also im Beruflichen...

00:32:18: Das hast

00:32:19: du noch ein Beispiel Wo du sonst im Alltagsleben vielleicht ein besonderes Ding hast.

00:32:25: Ja, ich glaube das ist so ein bisschen auch übertragbar also auch mit unseren Nachbarn oder sowas.

00:32:29: Ich finde dass da jeder einfach sehr respektvoll miteinander umgeht und einfach auch so einen netten Umgang irgendwie miteinander hat.

00:32:36: Also wenn irgendjemand mal fest in unserer Nähe feiert dann wird es halt vorher einfach angekündigt.

00:32:40: aber da wünscht sich dann halt jeder einfach ein schönes Fest anstatt dass er jetzt irgendwie um zwölf Toleranz füreinander da und einfach auch so einen Vertrauen, dass der oder diejenige das schon richtig einschätzen kann wann jetzt halt genug einfach genug ist.

00:32:59: Und wenn es dann doch mal so ist also ich hatte zum Beispiel einmal ist bei unseren Nachbarn ein Fest ziemlich ausgearte wo ich dann auch irgendwann dachte oh ich bin mir nicht... Also er selber war verreist und die Kinder haben fest in seinem Haus gehabt.

00:33:12: und dann dachte ich mir irgendwann oh Ich bin mir jetzt nicht sicher ob er das jetzt immer noch gut fänden würde, wenn er wüsste was hier los ist.

00:33:18: Aber wenn man dann mal kurz anruft und sagt wie ist es denn?

00:33:23: Ist das jetzt noch so oder wird aber da noch immer gut darauf reagiert, dass ich habe irgendwie immer das Gefühl, dass einfach dieses Vertrauen ineinander, dass man wie gesagt erstmal von was Gutem ausgeht und, dass man nicht gleich davon ausgeht, dass irgendjemand einem irgendwas Böses will. Das macht's einfach viel einfacher auch Dinge anzusprechen und auch vielleicht die schwierige Sachen irgendwie eher mal anzusprechen.

00:33:48: Mir fällt das zum Beispiel auf im Straßenverkehr, also besonders im Fahrrad-Verkehr?

00:33:52: Ja!

00:33:53: Im Straßenverkehr nutze ich kein Auto in Kopenhagen, das ist ja eher anstrengend einen Parkplatz zu finden und deswegen bin auch ich viel mehr mit dem Fahrrad unterwegs.

00:34:02: aber ich wundere mich manchmal... Also gestern war das tatsächlich so, dass ich in die Stadt musste und an der Ampel musste die nächste Ampelschaltung abwarten, dass ich rüberfahren.

00:34:11: Es sind sooo viele Fahrräder

00:34:12: auf dem Fahrradweg und trotzdem funktioniert es aber.

00:34:15: Ich habe noch nie hier einen Unfall gesehen.

00:34:17: Es gibt sicher mal Unfälle, da habe ich auch gehört von.

00:34:20: Aber manchmal wundert man sich, weil es fahren ja die Lastenfahrräder und alle fahren irgendwie auf den Fahrradweg trotzdem organisiert, also man hält sich irgendwie an Regeln.

00:34:38: Also wenn ich anhalte, dann heb ich meine Hand und das macht irgendwie auch jeder.

00:34:43: Und ich finde da spürt man es auch sehr.

00:34:45: Es sind immer so meine dänischen Momente am Nachmittag um vier oder fünf durch die Gegend zu fahren.

00:34:52: Das finde ich insgesamt, dass sie sich alle sehr an die Regeln halten was eben einfach Schön ist, weil man so weiß, dass es einfach funktioniert.

00:35:02: Ich meine natürlich könnte man sagen, Dänen sind vielleicht schnell mal ein bisschen genormt, das alle ein bisschen das Gleiche machen oder gleich drauf sind irgendwie... Aber dadurch funktioniert's halt natürlich auch einfach... Ja, weil jeder wie gesagt Respekt davor hat, dass jetzt nicht um mich, dass ich dann schnell an meinen Ziel ankomme sondern es geht einfach darum, dass wir alle am Ziel ankommen unbeschadet, hoffentlich.

00:35:31: Und das ist irgendwie ein schöner Gedanke und das merkt man finde ich auch in ganz vielen Situationen.

00:35:38: Dass es nicht einzelne Leute sind was nur um mich durchdrücken wollen.

00:35:43: Verstehe.

00:35:46: Lass uns noch mal kurz auf das Netzwerk

00:35:47: kommen!

00:35:47: Ja gerne.

00:35:49: Hast du damit noch vor?

00:35:51: Wie geht die Entwicklung weiter?

00:35:53: Du hast gesagt, du hast viele Ideen... Magst du davon was erzählen?

00:35:56: Ja, also das ist jetzt eine Idee die wir umgesetzt haben und da war ich auch sehr froh dass du dich bei mir gemeldet hast den Vorschlag gemacht hast.

00:36:03: Und ich hatte den Gedanken vorher auch schon öfters dass man ein Podcast einfach mal ausprobieren könnte weil es einfach so wahnsinnig viele entspannende Geschichten gibt, die man einfach zu erzählen sollte.

00:36:15: Ich glaube ich war auch schon immer so bisschen drauf.

00:36:19: Wir hatten es schon mal darüber im Kit, wenn man zum Beispiel am Flughafen ist.

00:36:22: Ich würde am liebsten jede Person fragen wo fliegst du hin und warum?

00:36:25: Und was machst du dann da?

00:36:27: oder an die Häuser klopfen und sagen wie lebst du eigentlich?

00:36:30: weil ich das einfach so wahnsinnig spannend finde wie viele verschiedene Lebensarten es gibt und Beweggründe und Lebenssituationen.

00:36:38: und des zu hören glaube ich ist einfach auch immer gesund irgendwie nochmal so einen anderen Input zu bekommen.

00:36:43: Es ist inspirierend.

00:36:45: Das verbindet auf eine oder andere Weise.

00:36:48: bisschen zu

00:36:48: den

00:36:49: Menschen und das Leben ist aber so bunt und vielfältig von jedem von uns.

00:36:53: Ja, deswegen war es jetzt mit dem Podcast auf jeden Fall ein großer Schritt noch was anderes innerhalb des Netzwerks auszuprobieren, den Frauen vom Netzwerk einfach noch eine Stimme zu geben und ihnen in Zukunft als Gäste bei uns hier im Podcast zu haben.

00:37:09: Und gleichzeitig sind schon auch echt wirklich viele Events wieder geplant, ich glaube wir haben jetzt eigentlich jeden Monat bis Januar wieder mindestens ein Event geplant.

00:37:17: also das ist auch wirklich von Krafttraining Pilates nochmal und auch noch mal psychologische Themen.

00:37:24: Gesundheit, Frauengesundheit, Steuern ja noch einmal was ganz anderes.

00:37:29: wie funktioniert es so?

00:37:31: grenzenüberschreitende Steuern, also wirklich ein bunt gemischter Haufen an Events und dann habe ich zwar immer wieder eben auch andere Ideen, aber ich muss mich dann öfters selbst bremsen.

00:37:43: Na ja, der Tag hat einfach leider nur vierundzwanzig Stunden.

00:37:45: wenn nicht mehr wünschen würde das es mehr wären... Aber da komme ich manchmal

00:37:49: einfach auch

00:37:50: Ja, an meine Grenzen.

00:37:52: Was halt die Umsetzung angeht, dass man sich

00:37:55: nicht alles machen kann und ich muss sagen so ein in dem Jahr als ich das jetzt beobachtet habe es hat sich alles so organisch entwickelt.

00:38:01: Anfang war es wirklich alles hing an dir du hast alles organisiert.

00:38:05: Jetzt ist es schon ganz selbstverständlich Du schreibst da mal rein.

00:38:07: Kann mir jemand helfen?

00:38:08: Es melden sich viele

00:38:10: Wir helfen können

00:38:11: bei den Events Und entstehen neue Gruppen Die sich selbst organisieren usw.

00:38:19: Ja, das ist super schön zu sehen.

00:38:21: Diese Entwicklung ist so toll.

00:38:22: und auch wenn wir bei den Events hin immer wieder Rückfragen vom Publikum in dem Fall zum Sprecher... Auch dass dieser Wunsch danach noch geäußert wird, das Event noch länger zu lassen und mehr Netzwerken zu können.

00:38:39: Das spricht ja an dem Sinn für sich, dass man wirklich

00:38:44: da eintauchen

00:38:45: möchte.

00:38:46: Also von daher bin ich auch wirklich dankbar, dass die Mitglieder das so gut aufgenommen

00:38:51: haben

00:38:51: und das zu ihrem eigenen machen.

00:38:55: volle Potenziale irgendwie ausnutzen und eben nicht.

00:38:57: aber auch an dir, dass du das auch zuletzt.

00:38:59: Du hältst den Raum offen

00:39:02: und hast

00:39:02: natürlich spannende

00:39:03: Gäste die du einlädst.

00:39:04: Aber

00:39:05: also aus dem Netzwerk kommen jetzt auch einige und halten vorträge.

00:39:07: Total

00:39:08: ja!

00:39:08: Also eigentlich wirklich neunzig Prozent der Vorträge, die wir bisher hatten und haben werden sind wirklich unsere eigenen Mitglieder und das zeigt halt dann auch wieder... was für enormen Power dahinter steckt, wie vielfältig das ist.

00:39:22: Wie viele verschiedene Berufe das haben und auch Berufer von denen ich vorher überhaupt nicht gehört hatte oder wo ich denke, oh wow, spannend!

00:39:28: Das gibt es irgendwie auch.

00:39:29: Also das schon allein zu sehen mit nur dreihundertvierzig Leuten, was man da schon bewegen kann und was man sich aufbauen kann und gegenseitig unterstützen kann – das war ein sehr tolles Sozusehen.

00:39:43: Hast du schon also von einer Frau gehört, die jetzt über das Netzwerk einen neuen Job zum Beispiel bekommen hat?

00:39:50: Weißt du ob das schon gelungen

00:39:51: ist?

00:39:51: Also ich weiß dass viele deswegen halt schon Jobinterviews hatten.

00:39:55: Also zumindest in die erste Runde gekommen sind.

00:39:58: Ich bin mir nicht so gesichert, aber ich sage, ob ihr jemand wirklich dann ein Job bekommen habt Das ist bisschen schwierig für mich zu beurteilen, man bekommt leider nicht immer jede Geschichte bis zum Ende mit.

00:40:08: Aber

00:40:09: Verknüpfung sind schon entstanden?

00:40:10: Ja, Verknüpfungen sind definitiv schon entstand.

00:40:12: und auch was ich so schön fand das ist öfters mal wenn jemand sagt Ich würde mich gerne auf den und den Jobbewerben.

00:40:17: kennt jemand in der Firma dass auch ganz viele sagen Ich selber nicht, aber mein Partner kennt jemand da.

00:40:25: Da geht es ja dann auch wieder weiter, dass jeder so bereit ist, seinen Teil dazu beizutragen und davon wäre kein Mehrwert da.

00:40:34: Also das ist wirklich Gold wert!

00:40:37: Die Bereitschaft habe ich auch erlebt oder gesehen dass man auch sich traut einfach in diese Gruppe reinzuschreiben.

00:40:44: Ich hab dann eine spannende Stelle gesehen, kennt da jemanden?

00:40:47: Also

00:40:48: das finde ich auch ist echt so niederschwellig, einfach eine Möglichkeit da auf jemandem

00:40:52: zu treffen.

00:40:53: Und man weiß aber halt einfach wie viel es bedeutet also wie vieles ausmacht wenn man halt einfach diesen... Wenn man halt irgendjemand schon jemand kennt und der oder diejenige kann dann innerhalb der Firma einfach schon sagen hey guck dir mal, guckt dir mal die an!

00:41:08: Die hat ein tolles Profil.

00:41:09: Das sind einfach schon, ja, das ist erstmal hat man von vornherein schon ein Stein im Brett.

00:41:16: Sind wir wieder bei der Karriere gehandelt?

00:41:17: Ja, stimmt!

00:41:18: Das erschließt den Kreis so'n bisschen.

00:41:22: Ja vielen Dank für den tollen Einblick auch in deinen ganzen Lebensweg.

00:41:27: Sehr gerne, dank dir auch.

00:41:28: Jetzt können wir gespannt sein auf weitere Geschichten

00:41:31: bei deinen Lebenswege

00:41:34: und...

00:41:38: Also für diejenigen, die das Kürbenhauen ist, dass sie noch nicht kennen.

00:41:41: Die können sich auch bei mir melden und das auf Instagram zum Beispiel verfolgen.

00:41:47: Und natürlich bei den Events teilnehmen.

00:41:49: Für den Podcast haben wir uns viele schöne spannende Gäste eingeladen um dann von mehr über den jährigen Schichten zu hören.

00:42:00: Dann haben wir auch den Zugang geklärt.

00:42:04: Danke dir

00:42:05: auch Imke!

00:42:15: Das war Sie, die erste Folge von Dazwischen Ankommen, dem Københavnistas-Podcast.

00:42:21: Danke, dass du zugehört hast und danke dir, Kerstin für deine Offenheit und deine Geschichte – wie schön dich besser kennenzulernen!

00:42:29: Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann erzähl gerne anderen davon.

00:42:34: Und vielleicht hören wir uns beim nächsten Mal wieder, wenn eine erste Københavnista ihre Geschichte mit uns teilt?

00:42:40: Bis dahin hab es gut, wo auch immer du gerade bist zwischen Ankommen und Aufbrechen.

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